In Form einer Bildgeschichte erzähle ich meiner Familie von unserem Ausflug. Ich benenne die einzelnen Fotos „Highlight 1: blablabla“, „Highlight 2: bliblablu“ usw. Und als ich die Antwort meiner Mama darauf sehe, macht sich ein breites Grinsen in meinem Gesicht gemütlich: Wie ähnlich doch unsere Gehirne funktionieren.
Sie beschreibt es allzu treffend: „Sozusagen ein sehr heller Tag!“
Ja! Highlights machen Zeiten heller, werfen Licht, scheinen selbst aus sich heraus und lassen den Alltag lichter wirken.
Highlights an sich müssen nicht sehr hoch sein, um als solche zu gelten. Früher wurde in Gemälden der am stärksten beleuchtete Bereich „Highlight“ genannt. Und wenn wir unsere Tage, unsere Zeit wie Gemaltes betrachten, könnten Highlights auch jene sein, denen wir mehr Fokus, mehr Beleuchtung schenken.
Ein Lichtblick, der den Alltag durchbricht. Der höchste Punkt einer noch so kleinen Welle kann über die Norm hinausleuchten. Ein Moment, der uns im Inneren wärmt kann ein Highlight sein.
Lasst uns Highlights nicht nur auf sozialen Plattformen speichern, sondern uns ihrer wirklich bewusst werden. Lasst uns nicht nur Fotos machen, sondern Erinnerungen. Lasst uns Lichter entbrennen, wo es dunkel scheint. Lasst uns einander in Wärme begegnen und so zu Hochlichtern werden für die, die es aus der Dunkelheit gerade nicht allein herausschaffen.
Lasst uns unsere hohen Lichter miteinander teilen. Die großen, die Umgebung zum Leuchten bringenden. Die kleinen, durchscheinenden.
Denn: Highlights müssen nicht hoch sein, um als solche zu wirken.
