Autor: Katharina Bacher
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Verdient verdient.
Ich glaube nicht daran. Nicht mehr. Ich glaube, es ist Zeit für mich, weiterzuziehen, neue Denkwege einzuschlagen, mich selbstliebend umzuorientieren. Ich glaube nicht mehr daran. Woran, fragt ihr euch? Ich glaube nicht mehr an dieses „ich muss es mir erst verdienen“-Mantra. Dieses „das Gute kann nur kommen, wenn es mir wirklich schlecht ging davor“. Dieses… …weiterlesen
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Keine Vorsätze
Lange habe ich überlegt, wie mein erster Text im neuen Jahr ausschauen soll. Reflektierend über das letzte Jahr, das voller Schätze steckte? Vorausschauend auf das neue Jahr, das voller Schätze stecken wird? Meine Pläne, Visionen, Vorsätze für dieses Jahr? All das ist es nicht geworden. Und hier bin ich. Innehaltend im Moment. Im heutigen Zustand,… …weiterlesen
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Die lange Weile
Die letzten Tage waren gefüllt von diesem Nichts. Und bereits im ersten Satz widerspreche ich mir hier selbst. Denn gefüllt sein vom Nichts, das geht ja irgendwie nicht. Und doch. Die lange Weile, die schafft es, etwas zu füllen ohne selbst etwas zu sein. Die lange Weile, leicht verwechselbar mit ihrer Zwillingsschwester der Langeweile, hat… …weiterlesen
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Vom Geschenk der Privilegien
Zur Weihnachtszeit, da denkt man doch mal gerne an das Schöne, nicht wahr? An all die feinen, guten Dinge, die man essen wird. An die schönen, besonderen Geschenke, die man verschenken und vielleicht sogar bekommen wird. Und an die Stimmung, die Atmosphäre, das Gefühl. So mach ich das zumindest. Und oh, was für eine Vorfreude… …weiterlesen
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Das Wunder des Wunderns
Ich wundere mich. Und erkenne viele Wunder darin. Wundern heißt staunen, mit Ver-WUNDER-ung wahrnehmen, etwas Unerwartetes erkennen und in Erstaunen versetzt zu sein. Ich glaube, dass jede und jeder von uns diese Eigenschaft, uns zu wundern und zu staunen, hat. Dieses naive, kindliche, unvoreingenommene Betrachten der Welt. Eine Fähigkeit, die wohl irgendwo tief in uns… …weiterlesen
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Sie ist geöffnet
Ich hab sie aufgemacht. Sogar schon vor einer Zeit. Und jetzt ist sie offen. Ganz aufgemacht, weit geöffnet. Die Weihnachtskiste. Die Kiste, in der sich all die Wunder, der Zauber, der Glitzer und all die Düfte verbergen, die ich mit Weihnachten verbinde. Darin befindet sich auch dieses warme, wohlige Gefühl von „alles ist gut“. Dieses… …weiterlesen
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Worauf warten?
In letzter Zeit holt mich dieses Thema immer wieder ein. Immer wieder drehen sich Gedanken und Gespräche darum, immer wieder höre ich Geschichten, in denen es darum geht. Ja, sogar Lieder zu diesem Thema kommen plötzlich zu meinen Ohren! Das Warten. Das auf irgendwas Warten. Das Warten auf bessere Zeiten, einen besonderen Anlass, einen bestimmten… …weiterlesen
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Das Geschenk
Immer wieder finde ich es schön,wenn sich die Wörter im Kreise drehn.Wenn ich meine Gedanken in Reime fasseund sie so aus meinem Kopf raus lasse. Der Advent hat begonnen und mit ihm zugleich,die Zeit der Geschenke –zumindest wer es ist, halbwegs reich. Doch so schwarz und weiß möcht ich das nicht sehn,können wir doch auch… …weiterlesen
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Umgewöhnlich
Ja, ja – manche Dinge sind ungewöhnlich. So ungewöhnlich, dass die Umgewöhnung eine Zeit dauert. Eine umgewöhnlich lange Zeit manchmal. Bis wir eine neue Gewohnheit verinnerlicht haben, dauert es im Schnitt zwei Monate. Wusstet ihr das? Davor ist unser System noch nicht bereit, sich auf diese Veränderung voll und ganz einzustellen und sie willkommen zu… …weiterlesen
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Diese Stille
Es gibt sie nicht oft. Und jetzt ist sie da. Diese Stille. Diese Stille, die alle Geräusche in sich aufnimmt und sie behutsam umarmt. Diese Stille, die sich so weit und groß und umhüllend anfühlt. Diese Stille, die es nur jetzt gibt. Diese Stille, die eines meiner Lieblingsgeräusche ist. Ich war gerade im Garten und… …weiterlesen
