Kategorie: poetisch
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Teil von allem
Irgendwiesind wir Teilvon allem. Vom großen Ganzen. Jeder Wassertropfenjeder Windhauchjedes Sandkorn sind auch wirwaren wirwerden wir sein Verbunden mit dem,was istwas warwas sein wird Teil von allem Jeder Baumjedes Blattjede Wurzel Jeder Menschjede Pflanzejedes Lebewesen sind auch wirwaren wirwerden wir sein Und so,wie dieser Kreislaufkein Ende nimmt,nehmen auch wirkein Ende im großen Ganzen. …weiterlesen
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Als hätte jemand mit der Landschaft gespielt
Wir sitzen am weitläufigen Gipfel, hinter uns ragen hohe Berge in den Himmel. Über uns kreist ein Condor, vor uns rötliches Gestein, tiefe Klippen und ein weites, wild bewachsenes Tal. Erschöpft packen wir unser Essen aus und erfreuen uns an den mitgebrachten Köstlichkeiten. Der Aufstieg war kein leichter. Viele Schritte, einige Höhenmeter, Hitze und ein… …weiterlesen
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Schritt für Schritt, Wort für Wort
So, wie Wege beim Gehen entstehen, entstehen meine Texte beim Schreiben. Jeder Schritt, jedes Wort formt den begangenen Pfad. Jede Pause lädt zum Innehalten ein, zum Rückschau und Ausblick Betrachten. Jeder Umweg wird zum neuen Gedanken. Jeder Stein am Weg kann übersprungen, umgangen, umgelegt und neu gedacht werden. Jeder erreichte Absatz wird zum Absprung in… …weiterlesen
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Wortlos
Lauthals rede ich mir den Mund fusselig. Und höre mir gleichzeitig selbst beim Reden zu. Schlittere mit voller Wucht an dem vorbei, was ich zu sagen habe. Rede und rede und beantworte Fragen, die aufkommen. Fragen, deren Antworten ich noch nicht gesucht habe. Weil es meist Antworten sind, die nicht für mich, sondern für die… …weiterlesen
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Sickernde Gewässer
Tropfen um Tropfen.Tiefer und tiefer. Sickernd geleitet Nässe ins Innere. Doch erst.Steht alles.Stehst du.Steht das Wasser.Beginnt zu riechen.Und steht. Erst.Überschütten sie dich.Überkommen dich die Wassermengen.Überwässern dich die Massen. Denn.Warum solltest du es aufnehmen?Du brauchst kein neues Wasser.Brauchst es nicht.Neues bleibt oben.Deine Wurzeln bleiben auch ohne. Doch.Irgendwann sickert es ein.Tropfen um Tropfen. Denn das Wasser.Das brauchst… …weiterlesen
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In großen Zügen
In großen Zügen sein könnenIm Moment und bei sich und bei anderen In großen Zügen geben könnenZeit und Geld und das Dazwischen In großen Zügen annehmen könnenErhellendes und SchattigesLeuchtendes und Abfärbendes In großen Zügen schöne Worte sprechen könnenIn großen Zügen Dinge nebeneinander sehenIn großen Zügen Gleichzeitigkeiten erlauben In großen Zügen Spielraum lassenzum Atmenzum Ausdehnenzum Drehen… …weiterlesen
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Wie wesentlich?
Wie wesentlich es ist, durch den Schnee zu stapfen. Die Kälte an meinen Wangen zu spüren und die Schwere der kalten Schneedecke an meinen Füßen. Wie wesentlich es ist, den Wind an mir vorbeibrausen zu fühlen, die Haare einfrierend, die Hände tief in den Handschuhen vergraben. Wie wesentlich es ist, die unendliche Weiße wahrzunehmen. Den… …weiterlesen
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Quer ins Flussbett
Ich wanke in der Ambivalenz zwischen Warum ist dieser Tag so elendslange? und Vergeht dieses Jahr schneller als alle zuvor? Falle hin und her zwischen zu langen Ruhepausen und Nichtstun, ohne es zu wollen. Stampfe durch Nassgebiete, schwer an den Beinen, schwer in mir. Kreise um mich selbst und erlebe mich von außen, ohne mein… …weiterlesen
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Verhältnismäßig
Mich alleineich alleineohne Verhältnis zu anderengab es nie Immer Tochter vonSchwester vonFreundin von Auch in mirgab es mich nurim Verhältnisim Vergleichim ständigen AbgleichenVergleichen Nicht wie die anderenwar langeso langemein Richtwert Das war leichtund so so schwernicht wie die anderenda gab es immerund nieReferenzpunkte Auch in mirgab es michnur in Referenzim Verhältnismit anderenzu anderen Nicht für… …weiterlesen
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Hafenklänge
Ihr seid mein Anker. Mein Segel und mein Kompass. Wenn die See rau und stürmisch ist, haltet ihr mich an der Oberfläche. Helft mir, das Wasser aus dem Boot zu schöpfen, wenn es mir gefühlt bis zum Halse steht. Seid das Gegengewicht, das Gleichgewicht in mir schafft. Wenn das Wasser mich ummantelt und mir die… …weiterlesen
