Nicht mehr, nicht weniger

Es ist nichts Großes.

Nebeneinander sitzen wir. Kennen einander nicht, machen beide unser Ding. Ich möchte Wasser haben und biete ihr an, auch eines mitzubringen. Aus dem Nichts.

Sie strahlt über das ganze Gesicht. „Das ist so lieb von dir, aber danke“, verneint sie.

Nichts Großes.

Plötzlich ist da eine Verbindung. Ich blicke sie an, wir sind nicht mehr fremd. Und doch.

Wirklich nichts Großes.

Ich hole Wasser, wir trinken im Café nebeneinander alleine unseren Kaffee.

Sie geht, dreht sich nochmal um, grinst mich an, verabschiedet sich, ich mich auch.

Nichts Großes.

Und doch, da war eine kleine Verbindung.

So fremd sind wir einander nicht mehr.


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