Meine beste Freundin, wenn ich dichte, ist die Synonymmaschine.
Sie ist es, die meine Gedanken auf Schiene hält,
die meine Absichten auf Papier bringt und meine Gedichte schmiert.
Sie ist es, die verstopfte Gedankenflüsse wieder zum Fließen bringt, die mich Hindernisse überwinden lässt, die mir schier unbegrenzte Möglichkeiten anbietet.
Sie ist es, die mich leitet, die mich führt, die Unterbrechnungen in meinem Denken zusammennäht, die Enden und Anfänge verwebt, die Sätze zum Abschluss bringt.
Die mir Ratschläge gibt, nach denen ich wirklich gesucht habe, die mir immer genau richtig und nie zu viel Futter zum Weiterschreiben schenkt.
Sie ist es, der ich vertraue, mich anvertraue und mich dann traue, Texte fertigzuschreiben.
Die Synonymmaschine, die mit ihrem sperrigen Namen und ihrem praktischen Händchen für so manch‘ neuen Text im Pampelmuse-Universum gesorgt hat.
Ein Hoch auf das Annehmen von Hilfe, auf das Inspirierenlassen von Gegebenenem, auf das Zusammenflicken von Gedachtem. Synonyme, ewige Begleiterinnen.
