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Hollersaft – oder: Über die Dankbarkeit

Vor zwei Tagen habe ich meinen ersten Hollersaft gemacht (was sehr verwunderlich ist, weil ich Hollersaft LIEBE und es Holler nicht erst seit diesem Jahr gibt! Aber es scheint, dass da in mir ein Knopf aufgegangen ist, denn erst jetzt sehe ich das alles, was es gibt und was ich verkochen, verarbeiten und verspeisen kann!) und da das Herstellen von Sirup so überraschend einfach ist, habe ich beschlossen, dass ich auch gleich noch einen zweiten – etwas experimentelleren – Sirup mache: Lavendel und Zitronenmelisse. All das gibts im Garten und beim Kochen hab ich mich schon auf meine Kreation gefreut!

Ich liebe das Gefühl, eine Grundtechnik (in diesem Fall “Wie stelle ich Sirup her”) (kennen) zu lernen und diese dann kreativ auszuweiten, anzupassen, zu verändern und damit zu spielen! Ich liebe das besonders ind er Küche, weil das Produkt so herrlich sinnvoll (und in den meisten, meisten Fällen auch noch so genießbar) ist!

Und dann überkommt es mich. Dieses befriedigende, wohlige, zutiefst dankbare Gefühl, wenn ich die Schätze der Natur kosten, pflücken und verwerten darf.

Besonders jetzt, wenn die ersten Ribisl rot, die Lavendelblüten lila und der Zucchini grün aus dem Beet leuchten, wenn die Linde süßlich duftet und die Kräuter im Wind wehen. Dann überkommt es mich.

Diese Geschmäcker, diese Düfte, diese herrliche Vielfalt. Dieser Schatz, diese Fülle, diese schier unpflückbaren Massen an Früchten, Gemüse und Kräutern, Blüten, Stängeln und Knospen! Es ist ein herrliches Gefühl, diese Geschenke der Natur wahrzunehmen, zu sehen, zu schmecken, zu riechen, zu genießen!

Und so, liebe Leute, werde ich heute Abend meinen ersten selbstgemachten Sirup verkosten, mich des Lebens und der Sonne erfreuen und dankbar mein Säftchen trinken!

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