Kategorie: verbunden
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Meine Männer
Ich wache vom Rascheln des Backpapiers auf. Es ist Samstagmorgen, ein ganz normaler. Kein Geburts- oder Jahrestag, kein Valentin und auch sonst kein Heiliger in Sichtweite. Als ich die Küchentür öffne, sind die Croissants schon im Ofen und mein Mann steht im Wohnzimmer, um dort die trockene Wäsche abzuhängen. Dieses Bild ist kein besonderes für… …weiterlesen
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Nachtkummer
Die Bettdecke ist zu schwer und zu heiß und mir ist kalt. Die Matratze scheint mir keinen sicheren Ort zu geben. Egal, wie ich mich drehe und wende, ich finde nicht zur Ruhe. Kleine Erdbeben lassen meinen ganzen Körper zucken. Ich beginne zu schwitzen, decke mich ab, ruckartig friere ich und winde mich zurück in… …weiterlesen
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Das Stickeralbum
Früher bei meiner Oma gab es diese Hefte, die für „Frauen in ihren besten Jahren“ gedacht waren. Diese Illustrierten trugen Frauennamen und waren mit Rezepten, Frühlingsoutfitstips und Kinderbeschäftigungskram gefüllt. Und vorne drauf hatten sie immer eine der Jahreszeit entsprechende Beilage: Sticker (oder wie wir zu sagen pflegten: Pickerl). War es Frühling, gab es Osterhasen und… …weiterlesen
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So fad, oh so fad
Es war an einem Montagnachmittag. Mir war fad. So fad. Natürlich hätte ich etwas machen können. Etwas machen sollen. Etwas machen müssen sogar vielleicht. Doch. Ich ließ die Fadheit einziehen in mein Haus. In meinen Kopf und meinen Körper. Und oh, wie sich Fadheit ausbreitete! Als wisse sie ganz genau, was zu tun sei. Wie… …weiterlesen
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Beschreibend beschrieben
Wenn ich schreibe, weiß ich oft noch nicht, was der nächste Satz mit sich bringen wird. Wie eine Entdeckungsreise, die mein Kopf zwar kennt und meine Hände ausführen, aber mein Verstand erst später begreifen wird. Wenn ich schreibe, gibt es Passagen, die ich danach nicht mehr zuordnen kann. Zwar verstehe ich das Gesagte und Geschriebene,… …weiterlesen
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Wachsam wirken
Ich kann die Wichtigkeit von wachsam gelebter Wirklichkeit gar nicht oft genug betonen. Wann wird Wirklichkeit wachsam gelebt? Wann wirkt wachsam gelebte Wirklichkeit?Wann wachsen wir wirklich in Wachsamkeit? In Momente des Staunens.Der Überraschung.Des Hinschauens.Der Sinnes-Erweiterung. (Im Sinne von Sinne weit offen und weit empfänglich und weitreichend) In Momenten der Spontanität.Des Unwissens.Der Kontrollabgabe.Der Unplanbarkeit. (Eigene außerfahrplanmäßige… …weiterlesen
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Letzten Jahresendes
Zwischen den Jahren ist die Zeit, in dem das alte Jahr (das gerade noch den Gegenwartsmoment ausmacht) sich verneigend verabschiedet und dem neuen Jahr (das sich rein theoretisch nur in ihrer letzten Ziffer, nämlich aufsteigend gedacht, vom alten unterscheidet) die Bühne überlässt. Meine Mama meint, das ist die Zeit, die es nicht gibt. Da ist… …weiterlesen
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Adventsteilkalender
Ich mag ja Weihnachten sehr gerne. Darüber hab ich schon mehrfach berichtet, wer mich kennt, weiß, dass ich Weihnachten als Gefühl gespeichert habe und dieses auch gerne im höchsten Sommer spüre. Auch dem Advent kann ich viel abgewinnen. Obwohl ich absolut nicht religiös bin, mag ich manche traditionelle Kleinigkeiten, die die Vorweihnachtszeit zu der machen,… …weiterlesen
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Pampelmuseum
Ich gebs ja zu, der war aufgelegt. Aber – heute gehts genau darum. Genau um dieses Gefühl, das ich – Katharina, die Pampelmuse – im Museum verspüre. Darüber, welche Gedanken mir dabei kommen und darüber, wie sehr ich euch alle dazu einladen möchte, (mal) wieder in ein Museum zu gehen. Dass Museen Abbildungen und Verzerrungen… …weiterlesen
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Weichtiere
Übers WeichseinWeichwerdenhaben wir gesprochenhabe ich gelauschthabe ich nachgefragt,nachgedacht. Übers Weichseinund Weichwerden. Darüber,dass WeichseinNachgebenAnpassenHineinfühlenHinschauenBiegsamSchmiegsamist. Und mehr sein kann. Darüber,dass Weichseinauch zu sehr nachgebenzu sehr anpassenzu sehr fühlen und schauenzu sehr biegsam, schmiegsam werden kann. Und ich fühl mich dem Ersteren näher. Wünsch mir mehrWeichheitdie hinschautdie erlaubtdie sich zeigtdie Formen annimmtdie sich verdünntmit dem, was da ist.… …weiterlesen
