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Stell dich nicht so an.
Reiß dich zusammen. Das kanns ja jetzt nicht sein. Tu nicht so. Ach, das ist ja jetzt wirklich nicht so schlimm. Was soll denn das jetzt? Das wirst du wohl schaffen. Stell dich nicht so an. Sätze, die wehtun. Sätze, die so tief in mir verankert sind, dass ich sie – in andere, neue Kleider… …weiterlesen
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Arbeitsmoral
Manchmal, da arbeite ich am Klo. Manchmal im Zug und meistens in meinem Kopf. Manchmal, da geht das Arbeiten nebenbei, ganz leicht und in die Decke auf der Couch eingemummelt und manchmal, da muss es absolut still sein um mich, wenn ich arbeite. Dann muss ich mich vollstens konzentrieren und jeder Laut bringt mich durcheinander.… …weiterlesen
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Welt der Kinder
Sind Kinder in der Nähe, geht es leichter. Das Spielen und das Loslassen von eigens aufgetragenen Erwartungen. Sind Kinder da, und damit meine ich nicht unbedingt die eigenen (die hab ich ja noch nicht), fällt es mir leichter, in Rollen zu schlüpfen und vor allem aus der selbsterfundenen Rolle zu fliehen, für einen kurzen Moment.… …weiterlesen
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Lebenspakete schnüren
Ein (erfundenes) Bild, das mir in den letzten Wochen geholfen hat, ist folgendes: Nach unterschiedlichen Lebensphasen schnüren wir unterschiedliche Lebenspakete. Immer, wenn eine Lebensphase vorbei ist, gibt es wieder so ein Paket, das geschnürt werden und in die Lebensgeschichte eingehen kann. Zu Beginn einer neuen Lebensphase (ich bin gerade an so einem Punkt und frage… …weiterlesen
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Schwer ums Herz
Gerade jetzt, da fühl ich sie. Diese Schwere um mein Herz. Diese Schwere, die mich das Leichte nicht klar sehen lässt. Diese Schwere, die sich in mir ausbreitet, vor allem in meinem Brustkorb, in meinem Hals, in meinen Schultern und die mich immer wieder laut aufseufzen lässt. Vielleicht, weil nicht so viel Luft in mich… …weiterlesen
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Bühnenpräsenz
Mein Herz pocht, ich höre meinen Namen und weiß schon, dass ich jetzt an der Reihe bin. Zitternd nehme ich meine Zettel aus dem Rucksack und gehe die paar Schritte nach vorne zur Bühne. Kurz vor solchen Momenten bin ich nervös und aufgeregt, doch das hat mich bis jetzt noch nie zurückgehalten. Ich stelle mich… …weiterlesen
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Naiv
Ein Gedanke. Immer wiederkehrend. Nicht ganz sicher, ob er so stimmt. Oder genau das ausdrückt, was ich auszudrücken versuche. Jedenfalls. Naiv sein. Darum gehts. Gerade jetzt muss ich ein bisschen naiv sein. Möchte im Dunklen tappen, um das Licht beim Einfallen ganz genau beobachten zu können. Möchte mit nach vorne ausgestreckten Armen und nur durch… …weiterlesen
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Zusammengerechnet
Dass ich Buchstaben liebe, dürfte mittlerweile klar sein. Darüber schreibe ich nicht nur jede zweite Woche, auch meine Wortspielereien dürften der achtsamen Leserin mittlerweile aufgefallen sein. Doch dass auch Zahlen in meinem Leben eine große Rolle spielen, das war mir selbst bis vor Kurzem nicht wirklich bewusst. Mit Zahlen meine ich nun gar keine mathematische… …weiterlesen
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Wackelige Wege
Seit Monaten haben wir diesen Plan. Denken an kaum mehr anderes, füllen unsere Gedanken, unsere Gespräche, unsere Gefühle damit. Und dann – kommt alles anders. Anders, weil wir es anders sein lassen.Anders, weil wir unserem Kopf und unseren Gefühlen einen neuen Raum geben.Anders, weil es nicht schwarz-weiß ist. Ist es nie.Anders, weil der Plan und… …weiterlesen
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Sprachliche Artenvielfalt
Mache ich das Chatfenster mit meinem Bruder auf, fallen mir zuallererst die super unvorteilhaften Selfies auf, die wir uns gegenseitig schicken. Eine lustige Mischung aus Selbstironie und Insidercharme. Auf den zweiten Blick sehe ich die liebevoll unförmigen Wörter, die im Chat herumtanzen. Kaum ein Wort ist in deutscher Standardsprache geschrieben. Jedes Wort kommt direkt aus… …weiterlesen

