Kategorie: kreativ
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Der Garten der anderen
Oh, die Tomaten! Wie rot sie leuchten! Wie wunderbar sie wachsen, wie schön sie da hängen. Wie stark und gesund sie aussehen, wie prächtig sie sich entwickeln! Oh, diese Tomaten! Selten hab ich so schöne Tomaten gesehen … wie die im Garten nebenan. Und was diese rötesten Tomaten im Garten der anderen mit unseren Zweifeln,… …weiterlesen
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Rein pflanzliche Metapher
In der Pflanzenwelt gibt es einen Ausdruck und einen Zustand, der schon wieder mal so so gut übertragbar ins Leben ist, dass ich gar nicht an ihm vorbeikomme. Der Begriff heißt „root-bound“ und übersetzt könnte er werden mit „wurzelgebunden“ – eigentlich bedeutet er, dass eine Pflanze keinen Platz mehr in ihrem Topf hat, weil ihre… …weiterlesen
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Gar nicht so selbstverständlich
Ich habe über ein Wort nachgedacht. Eines, das wir ganz selbstverständlich verwenden und eines, das gar nicht so selbstverständlich ist. Das Wort, von dem ich schreibe, ist selbstverständlich „selbstverständlich“. Ich habe fünf Hypothesen aufgestellt, die ich euch selbstverständlich präsentieren möchte! Hypothese 1: Selbstverständlich ist gar nicht so selbst-verständlich. Das Wort an sich sagt im Prinzip… …weiterlesen
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Dem Widerstand widerstehen
Manchmal da ist alles dicht. Die Luft und die Stimmung, die Nerven und scheinbar alle anderen um mich herum auch. Und nicht nur das: Auch der Widerstand scheint größer zu sein, als normalerweise. Wer viel mit Kindern zu tun hat, weiß, dass es solche Moment zuhauf gibt. Denn nicht immer ist das Warten lustig oder… …weiterlesen
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Was hilft?
Was ist es, das jetzt hilft? Was ist es, das uns gesund bleiben lässt? Im Körper und im Kopf? Was hilft in einer Zeit, wie dieser? Ich mache mir viele Gedanken rund um dieses Thema und hab grad viel Zeit, Vieles auch auszuprobieren. Meine Liste an Dingen, die mir helfen in dieser Zeit der Langsamkeit,… …weiterlesen
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Hochachtung, liebes Leben.
Gerade hatte ich einen Gedanken. Einen so aufrüttelnden, wie erschreckenden Gedanken. Ich hab nachgedacht und mich gefreut, dass morgen Freitag ist. Soweit ja nichts Erschütterndes. Eher eine Tatsache, eine Gegebenheit, eine Wirklichkeit. Dass ich mich freue, ist auch ganz normal: Freitag ist der letzte Arbeitstag der Woche, danach ist das Wochenende, zwei Tage frei, zwei… …weiterlesen
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Das Klebeband
Diese Geschichte ist eine von denen, die ganz einfach sind. Ganz einfach und zugleich ganz tiefgehend, inspirierend und schön. Zugetragen hat sie sich gestern. Und was passiert ist, das möchte ich gerne mit euch teilen. Ich arbeite mit ganz jungen Kindern und habe jeden Tag die Möglichkeit, sie in ihrem Spiel, ihrem Probieren, ihrem Erkunden… …weiterlesen
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Die normale Norm
Wir gehen durch die weihnachtlich geschmückten Räume eines Einkaufscenters und erfreuen uns an Porzellantässchen, Glitzerserviettchen und Kunstblümelein. In dem Moment, als ich vom Plastikgeruch dieser unechten Schönheiten etwas widerwillig zurückschrecke, sehe ich meinen (argentinischen) Mann mit Glitzern in den Augen: Es riecht nach Weihnachten! Während ich nicht verstehe, wo doch Tannenzweige und Weihrauch weit entfernt… …weiterlesen
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Zum Geburtstag
Zum Geburtstag für mich schreib ich ein Gedicht. Es ist stark vom letzten Text und Gedicht inspiriert und beschreibt meinen wunderbaren Tag. Weine.Weine vor Freude. Und Berührung. Weine, weil die Zeit vergeht und dich das traurig macht. Weine und lass dich halten. Weine vor Freude und Berührung. Spiele.Spiele mit Essen, mit Farben, mit Licht. Baue… …weiterlesen
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Geschüttelt und gerührt.
Ich lese die Worte und es schüttelt mich. Ich bin berührt und gerührt. Und warum, das möchte ich euch sagen: Eine amerikanische Künstlerin hat ein so wunderbares Gedicht geschrieben, das ich gerade entdeckt habe. Hier ist es, genießt es: (Original: How to be an artist. Von Susan Ariel Rainbow Kennedy.) Jeder Mensch ist ein Künstler.… …weiterlesen
